Beerdigungen sind kein schöner Anlass. Ein geliebter Mensch ist von uns gegangen und wir müssen nun die schwersten Schritte unseres Lebens tun: die zu seinem Grab. Gemeinsam im Kreis der Liebsten und Angehörigen tragen wir seinen Sarg zu Grabe. Dabei stehen Familie und enge Bekannte meist gänzlich unter Schock. Ein Danach gibt es gedanklich kaum.

Halt und Kraft am Grab geben uns Verwandte und Freunde.

Bei der Beerdigung erweisen auch Freunde und Kollegen dem Verstorbenen die letzte Ehre. Das zeigt nicht nur ihre eigene Trauer, sondern gibt auch der Familie Kraft. Denn es ist ein Zeichen für die Liebe, die man für den Verstorbenen empfand. Einige Zeit nach dem Begräbnis möchte man sich nun bei eben diesen bedanken. Vielleicht finden Sie hier die Worte, die Ihnen fehlen.

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„Liebe Familie XY, bei einem für uns allzu schweren Gang habt Ihr uns begleitet. Als wir am 16.04.2012 unseren geliebten Vater und Opa zu Grabe tragen mussten, waren wir um jede Unterstützung dankbar. Schwer fielen uns da die Worte. Nun möchten wir uns auf diesem Wege noch einmal für die Anteilnahme bedanken!“

„An die lieben Kollegen, eine große Stütze in der schweren Zeit war es für uns, als wir beim Begräbnis unserer geliebten Mutter und Frau sahen, welche große Anteilnahme da war. Das zeigte uns, wie geliebt sie war. Danke für Ihre Anteilnahme und die vielen guten Worte.“

„Lieber XX, liebe XY, als wir am 13.04.2011 unsere Tochter beerdigen musste, war dies unser schlimmster Tag. In dieser dunklen Stunde standet Ihr fest neben uns. Das gab uns nicht nur Halt, sondern auch Hoffnung. Deshalb möchten wir uns für Euer Kommen und Eure Unterstützung bedanken.“

Wenn Zeit vergeht…

Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt für solch eine Karte. Viele Familien und Angehörige müssen die Trauer zunächst für sich selber verarbeiten, bevor sie wieder an andere denken können. Wenn Sie persönlich das Bedürfnis verspüren, eine Dankeskarte zu schreiben, dann machen Sie es einfach.

Bild: Kzenon, shutterstock.com